Am 18. und 19. Oktober 2025 spiele ich mit meinem Cello im Sinfonieorchester der Neuapostolischen Kirche Freiburg/Tübingen unser jährliches Konzert. Dieses Jahr steht unter anderem Dvořáks 9. Sinfonie „Aus der Neuen Welt“ auf dem Programm. Während der Proben fällt mir immer wieder auf, wie viele Parallelen es zwischen dem Spielen in einem Orchester und dem Arbeiten in einem Team gibt.

Cellistin im Sinfonieorchester der Neuapostolischen Kirche Freiburg/Tübingen zieht Parallelen zwischen Orchester und Teamarbeit
Der Dirigent und die Führung im Orchester – und im Team

Im Orchester ist der Dirigent die zentrale Figur. Er sorgt für den richtigen Takt, für Stimmung und Harmonie. In der Teamarbeit braucht es ebenfalls Führung, die Orientierung gibt und Misstöne auffängt. Ohne Dirigat droht das Ganze auseinanderzufallen – sei es in einer Probe oder im Arbeitsalltag.

Die Musiker und Teammitglieder – Stimmen, die zusammenklingen

Ob Streicher, Bläser oder Pauke: Jede Stimme zählt. Nur durch Abstimmung und gegenseitiges Zuhören entsteht Harmonie. Auch in Unternehmen wird Teamarbeit dann erfolgreich, wenn sich alle Mitglieder aufeinander einstimmen und v.a. durch Kommunikation abstimmen.

Unsichtbare Helfer in Musik und Organisation

Bei Konzerten denken viele nur an die Musiker. Doch auch das Organisationsteam im Hintergrund – von den Helfern, die Essen vorbereiten, Menschen, die Tassen abwaschen und Fußböden fegen, bis hin zu den Technikern – trägt entscheidend zur Stimmung und zum Gelingen bei. In Unternehmen ist es genauso: Ohne die stillen Unterstützer funktioniert keine Teamarbeit.

Sind wir ein Spitzenteam?

Ein Orchester wird erst dann zum Spitzenteam, wenn mehr geschieht, als nur korrekt Noten zu spielen. Spitzenleistung entsteht, wenn aus vielen guten Einzelnen ein gemeinsamer Klangkörper wird. 

Merkmale eines Spitzenteams – in Musik und Arbeit:

  • Zuhören: Musiker hören auf die Stimmen der anderen, Teammitglieder auf ihre Kolleginnen und Kollegen. Ohne Aufmerksamkeit entsteht keine Harmonie.

  • Misstöne gemeinsam lösen: Mal ein falscher Ton oder ein Konflikt sind keine Katastrophe, sondern eine Chance, Stimmung zu verbessern und neue Harmonie zu finden. Wichtig ist es in beiden Fällen: Ton von sich geben! Schweigen oder Töne auslassen ist viel schlimmer.

  • Stimmung pflegen: Ein positives Klima macht den Unterschied – im Probenraum wie im Büro.

  • Erfolge teilen: Wenn ein Solo in Dvořáks 9. Sinfonie gelingt (ich persönlich LIEBE besonders das Englischhorn-Solo im 2.Satz. Das ist Gänsehaut pur), freut sich das gesamte Orchester. Genauso entsteht in der Arbeit echte Teamkultur, wenn sich alle ehrlich über die Leistungen anderer freuen.

  • Unsichtbare Beiträge würdigen: Wie auch in Unternehmen sind die unsichtbaren Helfer entscheidend für den Erfolg. Das soll und muss entsprechende Wertschätzung erfahren.

Fazit

Ein Spitzenteam zeichnet sich dadurch aus, dass niemand nur auf sich selbst schaut. Es geht darum, die Harmonie des Ganzen im Blick zu behalten – und die Freude an der Musik oder am gemeinsamen Erfolg miteinander zu teilen.

Dvořáks 9. Sinfonie „Aus der Neuen Welt“: Disharmonie als Chance

In Dvořáks Sinfonie wechseln sich Disharmonie und Harmonie bewusst ab. Diese Spannungen machen die Musik lebendig – so wie Konflikte und Meinungsverschiedenheiten das Leben und die Arbeit bereichern können. Ob in einem Orchester oder in der Teamarbeit: Erst durch das Auflösen von Spannungen entsteht wahre und wahrhaft spürbare Harmonie.

Lust, diese Töne live zu hören und die Gedanken live zu erleben?

Dann besuche unser Konzert des Sinfonieorchesters der Neuapostolischen Kirche Freiburg/Tübingen am 18. Oktober 2025 um 18.00 Uhr in der Stadtkirche Freudenstadt und am 19. Oktober 2025 um 20.00 Uhr in der Stiftskirche in Tübingen. Erlebe, wie aus Disharmonie und Harmonie Musik wird – und nimm Impulse für deine Teamarbeit mit. Der Eintritt ist kostenfrei.

Cellistin im Sinfonieorchester der Neuapostolischen Kirche Freiburg/Tübingen zieht Parallelen zwischen Orchester und Teamarbeit
Musik ist nicht so deins? Misstöne kennst du trotzdem?

Dann lass uns gemeinsam an Harmonie arbeiten.

So wie im Orchester aus vielen Stimmen ein gemeinsamer Klang entsteht, kann auch in deinem Team neue Harmonie wachsen.
Wenn du das Gefühl hast, dass es in deinem Team Misstöne gibt, unterstütze ich dich als Mediatorin dabei, wieder Stimmung und Einklang zu finden.
Kontaktiere mich gerne – und lass uns gemeinsam an deiner und eurer Teamharmonie arbeiten.