Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen zu Mediation, Konfliktklärung, Konflikten am Arbeitsplatz, Start-ups, Moderation und Prozessbegleitung. Sollten Sie darüber hinaus Fragen haben, freue ich mich über Ihre Kontaktaufnahme.

Allgemeine Fragen zur Mediation

Konflikte am Arbeitsplatz und in Unternehmen

Start-ups und Gründerteams

Die passende Mediatorin oder den passenden Mediator finden

Was ist der Unterschied zwischen Mediation, Moderation und Prozessbegleitung?

Zusammenarbeit mit Manuela Zehender, Konfliktmut

Allgemeine Fragen zur Mediation

Wann ist Mediation sinnvoll?

Mediation ist sinnvoll, wenn Konflikte die Zusammenarbeit belasten, Gespräche festgefahren sind oder unterschiedliche Interessen zu Spannungen führen. Sie hilft dabei, die Perspektiven aller Beteiligten sichtbar zu machen und gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln. Je früher ein Konflikt bearbeitet wird, desto größer sind die Handlungsmöglichkeiten.

Wann ist Mediation nicht geeignet?

Mediation setzt voraus, dass die Beteiligten grundsätzlich bereit sind, miteinander ins Gespräch zu kommen. Nicht geeignet ist sie beispielsweise bei akuter Gewalt, schwerwiegenden Machtmissbräuchen oder wenn ausschließlich rechtliche Entscheidungen getroffen werden sollen.

Wie läuft eine Mediation ab?

Eine Mediation beginnt mit einem unverbindlichen Erstgespräch. Wenn alle Beteiligten einer Mediation zustimmen, werden die Themen, Interessen und Sichtweisen Schritt für Schritt bearbeitet. Ziel ist es, gemeinsam Lösungen zu entwickeln, die von allen Beteiligten getragen werden.

Den ausführlichen Ablauf einer Mediation finden Sie hier.

Wie lange dauert eine Mediation?

Das hängt von der Komplexität des Konflikts und der Anzahl der Beteiligten ab. Manche Konflikte lassen sich in nur einem Gespräch klären, andere benötigen einen längeren Prozess. Im Erstgespräch besprechen wir gemeinsam den voraussichtlichen Rahmen.

Wo findet die Mediation statt?

Die Mediation kann bei Ihnen vor Ort, an einem neutralen Ort oder online stattfinden.

Viele Unternehmen bevorzugen Termine in den eigenen Räumlichkeiten. In anderen Fällen ist ein neutraler Ort hilfreich, um Abstand zum Konfliktgeschehen zu gewinnen und ungestört arbeiten zu können. Gerne schlage ich geeignete Räumlichkeiten vor – ich habe bereits gute Erfahrungen mit verschiedenen Veranstaltungsorten und Besprechungsräumen gemacht.

Alternativ können Mediationsgespräche auch vollständig online oder in einer Kombination aus Präsenz- und Online-Terminen durchgeführt werden.

Arbeiten Sie auch online?

Ja. Mediationen, Konfliktmoderationen und Prozessbegleitungen sind sowohl in Präsenz als auch online möglich. Je nach Situation kann auch eine Kombination aus beiden Formaten sinnvoll sein.

Müssen alle Beteiligten freiwillig teilnehmen?

Ja. Freiwilligkeit ist ein wichtigstes Prinzip in der Mediation. Alle Beteiligten entscheiden selbst, ob sie teilnehmen und ob sie die gemeinsam entwickelten Lösungen mittragen möchten. Diese Freiwilligkeit ist zu jedem Zeitpunkt vor und während des Mediationsprozesses gewährleistet und gilt sowohl für Medianten als auch Mediatorin.

Wie vertraulich ist eine Mediation?

Vertraulichkeit ist ein weiteres zentrales Prinzip der Mediation. Inhalte aus den Gesprächen werden grundsätzlich vertraulich behandelt. Dies schafft einen geschützten Rahmen, in dem auch schwierige Themen offen angesprochen werden können.

Die Vertraulichkeit gilt jedoch nicht uneingeschränkt. Gesetzliche Ausnahmen können insbesondere dann bestehen, wenn eine erhebliche Gefährdung des Wohls eines Kindes oder eine schwerwiegende Gefahr für die körperliche oder psychische Unversehrtheit einer Person abgewendet werden muss. Darüber hinaus können Informationen offengelegt werden, soweit dies zur Umsetzung einer gemeinsam erzielten Vereinbarung erforderlich ist.

Zu Beginn einer Mediation informiere ich alle Beteiligten transparent über den Umfang der Vertraulichkeit und die gesetzlichen Grenzen der Verschwiegenheit.

Sind die Inhalte einer Mediation auch gegenüber meinem Arbeitgeber vertraulich?

Ja. Die Inhalte der Gespräche werden nicht automatisch an Auftraggeber, Führungskräfte, Personalabteilungen oder andere Beteiligte weitergegeben. Gemeinsam wird vorab geklärt, welche Informationen gegebenenfalls weitergegeben werden dürfen und welche vertraulich bleiben.

Gerade bei Konflikten am Arbeitsplatz ist Transparenz über den Umgang mit Informationen ein wichtiger Bestandteil des Mediationsprozesses.

Was passiert, wenn keine Einigung erzielt wird?

Nicht jede Mediation führt zu einer vollständigen Einigung. Häufig entstehen jedoch ein besseres Verständnis für die jeweiligen Perspektiven, und v.a. mehr Klarheit über die Konfliktursachen und neue Handlungsmöglichkeiten. Das kann auch die Erkenntnis sein, dass getrennte Wege besser sind als ein gemeinsamer. Das schafft in der Regel eine große Erleichterung.

Was kostet eine Mediation?

Die Kosten richten sich nach Art und Umfang des Auftrags, der Anzahl der Beteiligten sowie dem zeitlichen Aufwand. Gerne erstelle ich nach einem ersten Gespräch ein individuelles Angebot.

Wie finde ich heraus, ob Mediation für meinen Konflikt geeignet ist?

In einem unverbindlichen Erstgespräch klären wir gemeinsam die Ausgangssituation, die Beteiligten und die Ziele. So lässt sich einschätzen, ob eine Mediation oder ein anderes Format der Konfliktklärung sinnvoll ist.

Konflikte am Arbeitsplatz und in Unternehmen

Wann ist Mediation am Arbeitsplatz sinnvoll?

Mediation am Arbeitsplatz ist besonders sinnvoll, wenn Konflikte die Zusammenarbeit erschweren, die Kommunikation belastet ist oder Spannungen die Leistungsfähigkeit eines Teams beeinträchtigen.

Typische Anlässe sind:

  • wiederkehrende Konflikte zwischen Mitarbeitenden
  • Spannungen zwischen Führungskräften und Mitarbeitenden
  • Konflikte innerhalb von Teams oder Projektgruppen
  • Konflikte zwischen Abteilungen
  • unterschiedliche Erwartungen an Rollen, Aufgaben oder Verantwortlichkeiten
  • Missverständnisse und Kommunikationsprobleme
  • ungelöste Konflikte nach Umstrukturierungen oder Veränderungen
  • Spannungen nach einem Führungswechsel
  • Konflikte in hybriden oder virtuellen Teams
  • Konflikte im Rahmen von Wachstum, Transformation oder Organisationsentwicklung
  • festgefahrene Diskussionen, bei denen Gespräche immer wieder im Kreis verlaufen
  • sinkendes Vertrauen und schwindende Bereitschaft zur Zusammenarbeit
  • hohe emotionale Belastung einzelner Beteiligter oder des gesamten Teams
  • zunehmende Krankheitsausfälle oder Fluktuation aufgrund anhaltender Spannungen

Je früher Konflikte angesprochen und bearbeitet werden, desto größer sind die Chancen, tragfähige Lösungen zu entwickeln und die Zusammenarbeit nachhaltig zu stärken.

Für welche Konflikte im Unternehmen eignet sich Mediation?

Mediation eignet sich unter anderem für:

  • Teamkonflikte
  • Konflikte zwischen Mitarbeitenden und Führungskräften
  • Konflikte zwischen Mitarbeitenden
  • Konflikte zwischen Abteilungen
  • Konflikte in Veränderungs- und Transformationsprozessen
  • Konflikte zwischen Geschäftsführenden
  • Konflikte zwischen Gesellschaftern
  • Konflikte in Projektteams
  • Nachfolge- und Generationenkonflikte

Welche Konflikte begleitet Manuela Zehender?

Ich begleite und kläre konkret z.B. in folgenden Fällen:

  • Teamkonflikte
  • Konflikte zwischen Mitarbeitenden und Führungskräften
  • Konflikte zwischen Mitarbeitenden
  • Konflikte zwischen Abteilungen
  • Konflikte in Veränderungs- und Transformationsprozessen
  • Konflikte zwischen Geschäftsführenden
  • Konflikte zwischen Gesellschaftern
  • Konflikte in Projektteams
  • Nachfolge- und Generationenkonflikte

Details zu meinem Angebot finden Sie hier.

Kann Mediation helfen, wenn ein Team nicht mehr arbeitsfähig ist?

Ja. Gerade wenn die Zusammenarbeit stark belastet ist, kann Mediation helfen, die Ursachen des Konflikts sichtbar zu machen, die Kommunikation wiederherzustellen und gemeinsam neue Vereinbarungen für die Zusammenarbeit zu entwickeln.

Wer beauftragt eine Mediation im Unternehmen?

Je nach Situation kann die Initiative von der Geschäftsführung, der Personalabteilung, einer Führungskraft oder den Beteiligten selbst ausgehen.

Wie wird Neutralität gewahrt, wenn das Unternehmen die Mediation bezahlt?

Auch wenn ein Unternehmen die Mediation beauftragt oder finanziert, bin ich als Mediatorin allen Beteiligten gleichermaßen verpflichtet. Neutralität und Allparteilichkeit sind zentrale Grundsätze meiner Arbeit.

Nehmen Führungskräfte oder die Personalabteilung an der Mediation teil?

Das hängt von der jeweiligen Situation und dem Konflikt ab. Gemeinsam wird geklärt, welche Personen für die Konfliktbearbeitung notwendig sind.

Arbeitet Manuela Zehender auch in Co-Mediation?

Ja. Je nach Situation kann eine Co-Mediation sinnvoll sein.

Bei einer Co-Mediation begleiten zwei MediatorInnen gemeinsam den Prozess. Dadurch können unterschiedliche Perspektiven und Kompetenzen eingebracht werden. Gleichzeitig ermöglicht die Zusammenarbeit der MediatorInnen eine besonders sorgfältige Wahrnehmung von Dynamiken, Interessen und Kommunikationsmustern.

Co-Mediation kann insbesondere bei komplexen Konflikten hilfreich sein, zum Beispiel:

  • bei größeren Teams oder Gruppen
  • bei Konflikten zwischen mehreren Organisationseinheiten
  • bei Konflikten mit vielen Beteiligten
  • bei Nachfolge- oder Gesellschafterkonflikten
  • bei Konflikten in Gründerteams
  • bei umfangreichen Veränderungs- und Transformationsprozessen

Die gemeinsame Begleitung erhöht die Prozesssicherheit und schafft zusätzliche Möglichkeiten, die Beteiligten in ihrer Lösungsfindung zu unterstützen.

Ob eine Co-Mediation sinnvoll ist, klären wir gemeinsam im Erstgespräch.

Können weitere Personen an einer Mediation teilnehmen?

Ja. Je nach Situation kann es sinnvoll sein, weitere Personen in den Mediationsprozess einzubeziehen.

Neben den unmittelbar Beteiligten können dies beispielsweise sein:

  • Rechtsanwalt
  • Steuerberater
  • Unternehmensberater
  • Gesellschafter
  • Familienmitglieder
  • Vertreter von Personalabteilungen
  • weitere Entscheidungsträger

Besonders bei Unternehmensnachfolgen, Gesellschafterkonflikten oder komplexen Veränderungsprozessen spielen neben den zwischenmenschlichen Themen häufig auch rechtliche, steuerliche oder wirtschaftliche Fragestellungen eine Rolle, die zwingend zu beachten sind.

Kann Mediation bei einer Unternehmensnachfolge unterstützen?

Ja. Unternehmensnachfolgen gehören zu den anspruchsvollsten Veränderungsprozessen in Unternehmen. Neben wirtschaftlichen, rechtlichen und steuerlichen Fragen spielen häufig auch persönliche Erwartungen, Rollenverständnisse, familiäre Beziehungen und unterschiedliche Vorstellungen über die Zukunft des Unternehmens eine wichtige Rolle.

Mediation kann dabei helfen, Interessen und Bedürfnisse sichtbar zu machen, Konflikte frühzeitig zu klären und tragfähige Vereinbarungen für die Zusammenarbeit und Übergabe zu entwickeln.

Gerade in Familienunternehmen unterstützt Mediation dabei, sowohl die unternehmerische als auch die persönliche Ebene angemessen zu berücksichtigen.

Was passiert mit den Ergebnissen der Mediation?

Die Beteiligten entscheiden selbst, ob und welche Vereinbarungen getroffen werden. Zu jeder Mediationssitzung erstelle ich ein schriftliches Protokoll, das ich mit allen Beteiligten der Mediation teile.

Werden die Ergebnisse der Mediation später noch einmal überprüft?

Ja. Nachgespräche sind grundsätzlich Bestandteil meines Angebots.

Im Rahmen eines vereinbarten Nachgesprächs betrachten wir gemeinsam, welche Vereinbarungen sich im Alltag bewährt haben, welche Veränderungen bereits sichtbar sind und an welchen Stellen gegebenenfalls weiterer Klärungsbedarf besteht.

Gerade bei Teamkonflikten, Veränderungsprozessen oder länger andauernden Spannungen unterstützt ein Nachgespräch dabei, die Nachhaltigkeit der gemeinsam erarbeiteten Lösungen zu stärken, Erfolge sichtbar zu machen und neue Herausforderungen frühzeitig aufzugreifen.

So entsteht nicht nur eine Lösung für den Moment, sondern eine tragfähige Grundlage für die weitere Zusammenarbeit.

Sind die Inhalte einer Mediation gegenüber meinem Arbeitgeber vertraulich?

Ja. Die Inhalte der Gespräche werden nicht automatisch an Auftraggeber, Führungskräfte, Personalabteilungen oder andere Beteiligte weitergegeben. Gemeinsam wird vorab geklärt, welche Informationen gegebenenfalls weitergegeben werden dürfen und welche vertraulich bleiben.

Gerade bei Konflikten am Arbeitsplatz ist Transparenz über den Umgang mit Informationen ein wichtiger Bestandteil des Mediationsprozesses.

Start-ups und Gründerteams

Wann ist Mediation in einem Start-up sinnvoll?

Mediation kann in allen Phasen eines Start-ups hilfreich sein. Besonders empfehlenswert ist ihr Einsatz dann, wenn wichtige Entscheidungen anstehen, unterschiedliche Interessen aufeinandertreffen oder die Zusammenarbeit unter Druck gerät.

Typische Situationen sind:

  • Gründung eines Unternehmens und Klärung von Rollen, Verantwortlichkeiten und Erwartungen
  • Unterschiedliche Vorstellungen über Strategie, Wachstum oder Unternehmenskultur
  • Konflikte über Arbeitsbelastung, Entscheidungsbefugnisse oder Zuständigkeiten
  • Eintritt neuer Gesellschafter oder Investoren
  • Vorbereitung auf Finanzierungsrunden mit Business Angels oder Venture-Capital-Gesellschaften
  • Spannungen zwischen Gründerteam und Investor(en)
  • Uneinigkeit über die zukünftige Ausrichtung des Unternehmens
  • Schnelles Wachstum und damit verbundene Veränderungen von Rollen und Strukturen
  • Konflikte zwischen Gründer und neu eingestellten Führungskräften
  • Nachfolge- oder Übergabesituationen
  • Ausscheiden einer Gründerin oder eines Gründers aus dem Unternehmen

Besonders in Phasen starken Wachstums oder vor wichtigen Finanzierungs- und Richtungsentscheidungen kann Mediation helfen, Konflikte frühzeitig zu klären, Missverständnisse abzubauen und tragfähige Vereinbarungen für die weitere Zusammenarbeit zu entwickeln. Investoren haben einen feinen „Riecher“ für Spannungen im Team. Vertrauen in ein funktionierendes Team ist notwendige Voraussetzung für das Vertrauen eines Investors, dem Team sein Geld zur Verfügung zu stellen.

Viele Konflikte entstehen nicht durch fehlenden guten Willen, sondern durch unterschiedliche Erwartungen, Interessen oder Kommunikationsmuster. Je früher diese sichtbar gemacht werden, desto größer sind die Chancen, die Energie des Teams auf die Entwicklung des Unternehmens statt auf interne Auseinandersetzungen zu richten.

Welche Konflikte entstehen typischerweise in Start-ups?

Häufige Konfliktthemen sind Rollen, Verantwortlichkeiten, Entscheidungsprozesse, Unternehmensstrategie, Kommunikation, Beteiligungen, Investorenbeziehungen und unterschiedliche Vorstellungen über die Zukunft des Unternehmens. Details s. vorherige Frage.

Kann Mediation helfen, wenn ein Gründerteam auseinanderzubrechen droht?

Ja. Mediation schafft einen geschützten Rahmen, um schwierige Themen offen anzusprechen und tragfähige Entscheidungen für die Zukunft zu treffen.

Ist Mediation auch präventiv sinnvoll?

Ja. Viele Konflikte lassen sich entschärfen, bevor sie eskalieren. Mediation kann dabei helfen, Erwartungen, Rollen und Verantwortlichkeiten frühzeitig zu klären.

Die passende Mediatorin oder den passenden Mediator finden

Woran erkenne ich eine gute Mediatorin oder einen guten Mediator?

Eine gute Mediatorin oder Mediator verfügt über eine fundierte Ausbildung zum zertifizierten Mediator, arbeitet allparteilich und schafft einen sicheren Rahmen für schwierige Gespräche. Wichtig sind außerdem Erfahrung, Transparenz und die Fähigkeit, unterschiedliche Perspektiven wertschätzend einzubeziehen.

Ist eine zertifizierte Mediatorin wichtig?

Eine Zertifizierung weist nach, dass  eine qualifizierte Ausbildung absolviert wurde. Sie ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal, ersetzt jedoch nicht die persönliche Passung.

Welche Erfahrung sollte eine Mediatorin für Arbeitsplatzkonflikte mitbringen?

Hilfreich sind Kenntnisse von Organisationsstrukturen, Teamdynamiken, Führungsfragen und Veränderungsprozessen.

Sollte die Mediatorin Branchenerfahrung haben?

Branchenerfahrung kann hilfreich sein, ist jedoch nicht zwingend erforderlich. Oft ist die Fähigkeit, Konflikte zu strukturieren und Gespräche professionell zu begleiten, wichtiger.

Welche Fragen sollten wir vor der Beauftragung klären?

  • Wie läuft die Mediation konkret ab?
  • Welche Erfahrungen hat Manuela mit ähnlichen Konflikten?
  • Wie wird Vertraulichkeit gewährleistet?
  • Wie gestalten sich Kosten und Zeitrahmen?
  • Was passiert, wenn keine Einigung erzielt wird?

Wie schnell kann eine Mediation beginnen?

Meist kommt die Anfrage nach einer Mediation sehr kurzfristig und eine rasche Klärung ist gewünscht. Je nach aktueller Auslastung und terminlicher Flexibilität der Beteiligten starten wir den Mediationsprozess in der Regel zwischen 1 und 8 Wochen nach erfolgtem Erstgespräch.

Was unterscheidet Konfliktmut von anderen Mediator?

Der Mediationsprozess besteht aus 5 Phasen. Das ist für alle Mediatoren dasselbe. Dennoch arbeitet jede Mediatorin und jeder Mediator anders, den der eigene Erfahrungsschatz wirkt immer mit. Für meine Arbeit sind insbesondere drei Dinge prägend:

Zum einen bringe ich neben meiner Ausbildung als zertifizierte Wirtschaftsmediatorin langjährige Erfahrung aus verschiedenen Unternehmen und Branchen mit. Dadurch kenne ich die Herausforderungen von Teams, Führungskräften, Gründer und Organisationen nicht nur aus der Theorie, sondern auch aus eigener Praxis.

Zum anderen verstehe ich Mediation nicht als isoliertes Werkzeug. Je nach Situation arbeite ich mit Mediation, Moderation, Workshops, Trainings oder Prozessbegleitung. So können Konflikte nicht nur geklärt, sondern Veränderungen auch nachhaltig umgesetzt werden.

Besonders am Herzen liegen mir Gründerteams, Start-ups, Unternehmensnachfolgen sowie Konflikte in Teams und Organisationen. Gerade dort treffen unterschiedliche Interessen, Erwartungen und Perspektiven aufeinander.

Meine Haltung lässt sich mit einem Wort beschreiben: Konfliktmut. Ich bin überzeugt, dass Konflikte nicht das Problem sind. Entscheidend ist, wie wir ihnen begegnen. Wenn Menschen bereit sind, hinzusehen, miteinander ins Gespräch zu kommen und unterschiedliche Perspektiven zu verstehen, entstehen häufig Klarheit, Entwicklung und tragfähige Lösungen.

Mediation, Moderation und Prozessbegleitung

Was ist der Unterschied zwischen Mediation, Moderation und Prozessbegleitung?

Die drei Formate haben unterschiedliche Schwerpunkte und können sich sinnvoll ergänzen.

Mediation

Mediation ist ein Verfahren zur Klärung von Konflikten. Sie kommt zum Einsatz, wenn zwischen Personen, Teams oder Organisationseinheiten Spannungen, Missverständnisse oder festgefahrene Konflikte bestehen.

Im Mittelpunkt stehen die Interessen, Bedürfnisse und Perspektiven der Beteiligten. Ziel ist es, gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln und die Zusammenarbeit wieder zu ermöglichen.

Typische Anlässe:

  • Konflikte zwischen Mitarbeitenden
  • Konflikte zwischen Führungskräften und Teams
  • Konflikte zwischen Abteilungen
  • Konflikte in Gründerteams oder zwischen Gesellschafter
  • Nachfolgekonflikte

Leitfrage:
Wie können wir einen bestehenden Konflikt konstruktiv bearbeiten und lösen?

Moderation

Moderation dient dazu, Gespräche, Workshops oder Entscheidungsprozesse strukturiert und zielorientiert zu gestalten. Anders als bei einer Mediation muss kein Konflikt vorliegen.

Als Moderatorin sorge ich dafür, dass alle Beteiligten zu Wort kommen, unterschiedliche Perspektiven sichtbar werden und gemeinsam tragfähige Ergebnisse entstehen.

Typische Anlässe:

  • Teamworkshops
  • Strategie- und Planungstage
  • Klausuren
  • Beteiligungsprozesse
  • schwierige Entscheidungsprozesse
  • Retrospektiven und Teamentwicklung

Moderation kann auch hilfreich sein, wenn erste Spannungen sichtbar werden, die Beteiligten aber noch nicht von einem Konflikt sprechen würden.

Leitfrage:
Wie gestalten wir einen Gesprächs- oder Entscheidungsprozess so, dass alle Beteiligten konstruktiv mitarbeiten können?

Prozessbegleitung

Prozessbegleitung unterstützt Organisationen, Teams oder Unternehmen über einen längeren Zeitraum hinweg bei Veränderungen und Entwicklungen.

Dabei geht es nicht nur um einzelne Gespräche oder Konflikte, sondern um die Gestaltung eines gesamten Veränderungsprozesses. Mediation und Moderation können dabei wichtige Bestandteile sein.

Typische Anlässe:

  • Organisationsentwicklung
  • Veränderungs- und Transformationsprozesse
  • Wachstum von Unternehmen und Start-ups
  • Nachfolgeprozesse
  • Kulturentwicklungsprozesse
  • Teamentwicklung
  • Zusammenführung von Teams oder Bereichen

Die Prozessbegleitung hilft dabei, Orientierung zu schaffen, Beteiligte einzubeziehen und Veränderungen nachhaltig umzusetzen.

Leitfrage:
Wie gestalten wir einen komplexen Veränderungsprozess so, dass die Beteiligten ihn mittragen und aktiv mitgestalten können?

Welches Format passt zu meinem Anliegen?

Oft lässt sich die passende Vorgehensweise nicht eindeutig einer Kategorie zuordnen. Ein Teamworkshop kann beispielsweise moderiert werden und gleichzeitig Konflikte sichtbar machen. Aus einer Mediation können sich Themen ergeben, die eine längere Prozessbegleitung sinnvoll machen.

Im Erstgespräch klären wir gemeinsam, welche Herausforderungen bestehen und welches Format den größten Nutzen für Ihre Situation bietet.

Zusammenarbeit mit Manuela Zehender, Konfliktmut

Begleitet Manuela Zehender auch Unternehmen außerhalb von Reutlingen?

Ja. Von meinem Standort in Reutlingen aus begleite ich Unternehmen, Teams und Organisationen im Raum Reutlingen, Tübingen, Stuttgart und Ulm sowie darüber hinaus. Online deutschland- und weltweit.

Tätigkeitsgebiete Manuela Zehender

In welchen Regionen begleitet Manuela Zehender Unternehmen, Teams und Organisationen?

Mein Büro befindet sich in Reutlingen. Ich begleite Unternehmen, Teams, Gründer und Organisationen regelmäßig im Raum Reutlingen, Tübingen, Stuttgart und Ulm.

Je nach Anliegen finden die Gespräche vor Ort, an einem neutralen Ort oder online statt. Dadurch können auch Beteiligte aus unterschiedlichen Regionen unkompliziert in den Prozess eingebunden werden.

Darüber hinaus begleite ich auf Anfrage Organisationen auch außerhalb dieser Region.

Tätigkeitsgebiete Manuela Zehender

Wie läuft das Erstgespräch ab?

Im kostenlosen Erstgespräch lernen wir uns kennen, besprechen die Ausgangssituation, klären offene Fragen und prüfen gemeinsam, welches Vorgehen sinnvoll ist. Ein Erstgespräch dauert in der Regel 30 Minuten. Das Erstgespräch kann eine der beiden Konfliktparteien führen oder auch alle Beteiligte.