Konfliktmut Mittagspause Nr. 64
die Aufzeichnung unseres LIVE
Formats vom 4. Februar 2026

Die 1. #konfliktmut Mittagspause 2026 war zum Ende ein echter deep dive: Rein ins Vertrauen.

Monika Mader, Sparringspartnerin für Führungskräfte, und mir ging es um Leadership Kommunikation

Du führst in Deutschland/DACH – und genau hier gilt wie sonst auch auf der Welt: Leadership Kommunikation in deutschen Unternehmen beginnt bei dir. Wirkung entsteht nicht erst, wenn du sprichst, sondern immer: Körpersprache, Tempo, Präsenz. Deshalb startet gute Führung mit Selbstklärung: Welche Werte leiten dich (z. B. Freiheit)? Was sind deine Stärken und Entwicklungsfelder? Je klarer du dich kennst, desto ruhiger, konsistenter und vertrauenswürdiger wirkst du.

Manager vs. Leader:

Managen heißt Zahlen, Daten, Prozesse; Leadership heißt Menschen führen: Raum halten, wertschätzend kommunizieren, Stärken fordern & fördern, Vorbild sein. Beides brauchst du – aber Wirksamkeit entsteht, wenn du bewusst zwischen Modus „Steuern“ und Modus „Führen“ wechselst.

Aktiv zuhören ist Chefsache:

Mitarbeitende wollen zuerst verstanden werden – Lösungen kommen danach. Stelle klärende Fragen statt sofort zu „fixen“. Das entschleunigt Konflikte, erhöht Ownership und beschleunigt am Ende die Umsetzung.

Routinen für Ruhe & Energie:

Setze morgens eine Intention („Welcher Effekt, welches Gespräch, welche Haltung heute?“). Plane Micro-Stops zwischen Meetings; gehe langsamer zum nächsten Termin, um präsent zu sein. Mini-Resets wie Schütteln, bewusstes Atmen oder ein kurzer Gang bringen Nervensystem und Stimme runter – deine Kommunikation wird klarer.

Delegieren & Grenzen:

Ziehe nicht alles auf deinen Tisch zurück. Kläre Rollen, Prioritäten und „Last Calls“. Sage transparent, was du jetzt leisten kannst – Glaubwürdigkeit schlägt Gefallen-Wollen.

Vertrauen sichtbar machen:

Teile kontextgerecht (nicht privat) – z. B. „Ich habe aktuell eine private Belastung, bin temporär weniger verfügbar.“ Diese kontrollierte Offenheit zahlt auf psychologische Sicherheit ein und stärkt die Zusammenarbeit.

Coaching-Haltung nutzen, Rolle wahren:

Nutze Coaching-Fragen (Perspektiven öffnen), aber bleibe klar in der Führungsrolle; für tiefe Fälle externe Coaches/Mediation nutzen.

Kurz:

Kommuniziere bewusst, höre aktiv, führe mit Ruhe. So wird aus Management echte Leadership-Wirksamkeit – spürbar für dich, dein Team und eure Ergebnisse

Möchtest du mehr über Monika Mader erfahren? Hier wirst du fündig:

Leadership Kommunikation in deutschen Unternehmen: Wirksam führen mit Ruhe & Klarheit